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Von Maun aus über DAS Delta

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So, nachdem wir nun in Maun angekommen sind nach ein paar wunderschönen Wildnistagen haben wir gestern direkt unseren Rahmenbruch schweißen lassen. Zwar zu einem unverschämt hohen Preis von gut 50€ für knapp 20 Minuten Arbeit – aber naja, Touristen, Weiß, und dafür aber sofort erledigt ohne große Suche und ohne großes Murren in einer professionellen Werkstatt.

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Nachdem wir dann auch noch einen Ölwechsel haben machen lassen sind wir erst mal weiter zum Hillary’s um Mittagspause zu machen. Das war ein kleines Kaffee in der Nähe vom Flughafen, da wir uns hier direkt nach dem Essen nach einem Rundflug über das Kavango-Delta erkundigen wollten. Nach dem Essen hab ich dann einfach mal Hillary gefragt ob sie nicht einen guten und einigermaßen günstigen Anbieter wüsste, der auch mit Kindern fliegen würde, ohne dass man direkt arm wird. Sie hat uns dann den Timm gegeben mal bei Mackair nachzufragen, was ca. 200m um die Ecke wäre. Gesagt – getan. Wir direkt nach dem Essen zu Mackair und nach einem Rundflug erkundigt. Nach einem netten Gespräch mit der Dame am Empfang und der Aussage unsererseits uns das noch zu überlegen und dann eventuell morgen wiederzukommen kam ein netter Herr auf uns zu der uns dann das Angebot unterbreitet hat, in einer 5-sitzigen Cessna mit uns alleine den 1-Stunden Rundflug zum Preis des 45-Minuten Flugs zu machen. Na, das war dann wohl einer der Inhaber von Mackair, der uns da den Spezialpreis gemacht hat Smiley

Bedingung war dann allerdings noch am gleichen Tag den Flug um 16 Uhr zu nehmen, was dann noch knapp 1,5 Stunden in der Zukunft lag. Wir haben uns dann spontan dazu entschieden und saßen 1,5 Stunden später als kleine Familie zusammen mit einem netten Piloten in einer 5-Sitzigen Cessna und flogen über das Delta, und das für etwas mehr als 200€, umgerechnet.

Na, das war cool. Wir und die Kinder hatten einen riesen Spaß dabei, uns diese wunderschöne Wasser- und Sumpflandschaft von oben anzuschauen, aus gut 130m Höhe. Tiefer konnte der Pilot nicht runtergehen, da es sonst zu viel Stress für die Tiere bedeutet hätte die wir überflogen haben. Und ich muss sagen – es ist garnicht einfach brauchbare Fotos oder Videos aus einem Flugzeug zu machen, da so ein kleines Ding doch schon ganz schön wackelig ist.

Aber macht nix – war ein riesen Erlebnis, eines unserer schönsten überhaupt bisher und Sili hat die ganze Zeit über ein Lied gesungen vom Fliegen, den Elefanten und was weiß ich nicht noch was und dabei bei Moni auf dem Schoß gesessen Smiley

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Und auch aus dem Flugzeug ist es garnicht so einfach, Tiere zu finden, hätten wir nie gedacht. Aber die stehen da nicht so einfach rum und warten darauf, von ein paar Deppen über den Wolken gefunden zu werden…

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Im Delta selber leben auch immer mal wieder ein paar Menschen, die dort mit ihren Booten Fischfang betreiben oder ein paar Kühe halten.

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Und auch sonst waren wir nicht ganz alleine – am Himmel Smiley Parallel mit uns hat eine holländische Familie mit 2 Kindern auch einen Rundflug gemacht, die aktuell Mosambik wohnen seit 2 Jahren und dort auch noch weitere 2 Jahre bleiben werden. In ihrer Freizeit reisen sie so viel wie möglich ist.

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Hier noch mal ein kleines Video zu unserem Rundflug, was einen kleinen Ausschnitt aus dem Delta zeigt und wie wir in der Maschine sitzen.

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Und ach ja, heute haben wir wieder die Kinder geduscht, weil die irgendwie immer aussehen wie S… wenn sie den ganzen Tag draußen spielen. Smiley

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Von Maun aus werden wir nun morgen, Samstag weiter über Gweta an der A3, in die Salzpfannen Ntwetwe Pan und Sua Pan fahren. Dabei werden wir auch über Kubu Island dann weiter nach Letlhakane fahren. In den Pfannen werden wir dann wahrscheinlich 3 Tage verbringen. Da dieses kein Nationalpark ist, kann man hier frei Campen ohne auf einem Platz zu stehen, was wir natürlich auch machen werden. Wie wir erzählt bekommen haben ist es dort wunderschön und absolut ruhig, da es hier im Umkreis von 100km nichts gibt.

Von da aus fahren wir dann weiter runter die A14 in Rhino Sanctuary wo wir auch noch 2-3 Tage verbringen werden um uns dann Richtung Südafrika aufzumachen. Mal schauen, wann wir das nächste mal wieder bloggen können. Bisher hat es besser geklappt als gedacht, wenn man auch immer viel viel Zeit mitbringen muss, um die Einträge hochzuladen.

Dann mal bis zum nächsten Eintrag…

Ab in die Wildnis- Teil 1

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Nachdem wir ja nun ein paar Tage auf einer schönen Lodge in Kasane im Norden von Botswana verbracht hatten, direkt am Chobe River gelegen, haben wir uns aufgemacht durch die Parks – so zumindest unsere initiale Planung.

Gestartet sind wir im Chobe Nationalpark, welcher sich in zwei Bereiche unterteilt. Einer liegt an der “Waterfront”, also direkt am Fluß, und einer liegt, getrennt durch eine Teerstraße weiter im Landesinneren. Da wir nicht alle Camps so vorbuchen konnten wie wir wollten, sind wir einfach mal drauf losgefahren in der Hoffnung abends in den Camps nicht weggeschickt zu werden – hat funktioniert Smiley

Unsere erste Station war dann das Camp Ihaha, direkt am Wasser gelegen. Da es auch in Botswana sehr trocken ist, genau wie im restlichen südlichen Afrika, haben sich hier besonders viele Tiere aufgehalten was dazu geführt hat, dass wir direkt an unserer Campsite ein paar tolle Tierbesuche hatten.

Und da es auch in diesem Blogeintrag nicht so viele verschiedene Erlebnisse gibt, weil wir eben durch die Wildnis gefahren sind, wird es auch ehr wieder ein bildlastiger Eintrag. Hier schön zu sehen, wie wir direkt, ca. 10m vom Fluss entfernt stehen. Das ist übrigens der Fluss vom letzten Eintrag mit den ganzen Krokodilen, Elefanten und Flusspferden…

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Von unserer Campsite aus hat Moni dann am späten Nachmittag mal einen kleinen Spaziergang mit den Kindern unternommen und ist prompt auf ein paar Tiere getroffen.

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Das untere Foto mit Lenja ist übrigens direkt von unserer Campsite mit im Hintergrund einer kleinen Herde Impalas und Wasserbüffel, die sich in großer Anzahl bei uns in der Nähe aufhielten und ab und an zum Wasser trinken gingen.

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Aber nicht nur große oder 4-beinige Tiere waren in großer Anzahl vorzufinden auf unserer Campsite, sondern auch die kleineren oder welche mit Flügeln…

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Am Spätnachmittag haben wir uns dann noch mal aufgemacht um die Umgebung ein bisschen zu erkunden nachdem wir wussten, dass wir hier übernachten konnten. Dabei sind wir direkt am Wasser gefahren was dazu geführt hat, dass wir einige Hindernisse umschiffen mussten wir umgestürzte Bäume oder auch lebende Hindernisse, mit denen man nicht zusammenstoßen will…

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Leider gab es dabei nicht nur die lebenden Exemplare zu entdecken sondern auch die, die schon das zeitliche gesegnet hat, sicherlich aus unterschiedlichen Gründen hier.

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Naja, das Kudu hat der altertümliche Zeitgenosse sicherlich nicht erlegt.

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Und der hier bestimmt auch nicht Smiley

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Auf dem Weg zurück ins Camp haben wir dann noch einen weiteren Kollegen getroffen, der uns ein schönes Fotomotiv abgegeben hat. Nein, das ich nicht aus irgendeinem Afrika Wandkalender geklaut, sondern das hat Moni vom Beifahrersitz aus gemacht.

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Hier mal ein Blick auf eine typische Straße im nördlichen Teil des Chobe Parks. Die Straßen waren hier überwiegend hervorragend so dass es ehr sehr einfach war dort zu fahren, auch wenn es die ein oder andere Tiefsandpassage gab.

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Nachdem wir nun die erste Nacht im Chobe Park verbracht haben sind wir weiter und wollten zum nächsten Camp, Savuti, im Landesinneren Teil des Parks. Die Strecke war eigentlich mit ca. 140km garnicht sooo weit. Aber die “Straßen” dorthin waren die totale Hölle. Für die 140km haben wir gut 7 Stunden gebraucht da sie zu einem großen Teil aus Tiefsand mit extremen Bodenwellen bestanden. Auf dem Weg nach Savuti haben wir uns einen Riss im Hilfsrahmen der die Kabine trägt, zugezogen. Nicht so schlimm dass es ein Problem ist, aber doch so große, dass wir ihn in Maun, schweißen lassen werden.

Und dazu dann noch die Enttäuschung dass wir im restlichen Chobe fast kein einziges Tier gesehen haben. Weder im Camp, und wir hatten schon die beste Campsite – Paradise, noch im Park waren wirklich Tiere zu sehen. Auch die Campsite an sich hat uns nicht so umgehauen, wie oft beschrieben oder erzählt.

So, hier jetzt bitte den 2. Teil des Beitrags lesen, der aus technischen Gründen wieder gesplittet werden musste…

Ab in die Wildnis–Teil 2

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Nachdem wir dann aus dem Chobe wieder rausgefahren waren sind wir zu einer Community-Campsite welche zwischen den Parks Chobe und Moremi im Community Trust liegt, gefahren. Und es hat uns umgehauen.

Es gab NICHTS… keinerlei Infrastruktur aber dafür traumhaft gelegen an dem Fluss und Sumpfgebiet Kwai.

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Wir haben direkt am Fluß- und Sumpfgebiet gestanden und den Ausblick und die Tiere genossen.

Hier mal ein Foto welches ich beim morgendlichen Frühstück gemacht habe. Die großen Ohren haben ca. 100m direkt hinter uns mit uns zusammen den Morgensnack genossen.

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Und nicht nur beim Frühstück hatten wir immer wieder Besuch, sondern auch zur normalen Tageszeit kam man uns “besuchen”.

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Das Gefühl direkt in der freien Natur zu sein mit allen Tieren zusammen die es so in Afrika gibt ist einfach unbeschreiblich. Und wenn man sich an ein paar Regeln hält, wie dass man wenn es dunkel ist nicht mehr einfach so rumlaufen soll, ist es auch ein sehr sicheres Gefühl, da die Tiere sehr friedlich sind und kein Interesse an einem Konflikt mit dem Menschen haben.

Und wie Kinder das Erlebte dann verarbeiten kann man immer wieder in ihren Spielen erkennen, die sie beide, Lenja und Silas, zusammen spielen. Sie bauen sich ihr eigenes “Afrika” und spielen alles nach, was wir so in den Tagen davor erlebt haben – echt klasse.

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Naja, bis auf den Traktor passt es auch ganz gut Smiley

Und auch hier haben wir am 2. Tag dann einen kleinen Drive gemacht, um die Umgebung ein bisschen näher zu erkunden und sind direkt auf ein paar alte Bekannte getroffen. Hier war es übrigens viel tierreicher als im eigentlichen Nationalpark,

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Hier noch ein kleines Video von dem Community Trust und dem Weg zu unserer Campsite.

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Und nachdem wir nun 2 schöne Nächte auf der Campsite verbracht hatten sind wir weitergefahren zur nächsten. Diese lag nur ca. 30km weit entfernt, auch wieder an einem kleinen Fluß. Ebenfalls wunderschön und offen gelegen machte sie allerdings einen sehr geschlossenen Eindruck und wir haben niemanden angetroffen. Da wir ja aber alles dabei haben was man so braucht, war uns das egal. In der Nacht haben wir dann die schöne Stille und die Tiergeräusche genossen. Morgens früh kamen dann 2 aus der verantwortlichen Community und meinten, dass wir leider weiterfahren müssen, da die Site geschlossen wäre, weil ihr die Lizenz vom Staat entzogen wurde vor gut einem Jahr. Das hing damit zusammen, dass die Campsite wohl fast einen Lodge-Charakter hatte wofür es aber keine Lizenz gab. Sie mussten dann annähernd die ganze Infrastruktur zerstören und warten nun auf eine neue Genehmigung – echt schade.

Wir haben uns dann dazu entschlossen den Moremi Nationalpark nicht mehr zu bereisen da wir von anderen Reisenden gehört haben, dass dort die “Straßen” auch eine totale Katastrophe sein sollen und sie mit einer Geschwindigkeit zwischen 5km/h und 15km/h durch den Park geschlichen sind. Und da wir keine Lust mehr hatten mit den Kindern Distanzen von 70km mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp über 10km/h zurück zu legen, haben wir uns den Park geschenkt, obwohl schon Eintritt bezahlt und eine Campsite ebenfalls. Naja, 100€ Lehrgeld… Wir haben für uns festgestellt, dass man in den nicht Park Bereichen, zumindest so unsere aktuelle Erfahrung a) wesentlich günstiger, b) fahrtechnisch viel einfacher c) Campsitemässig viel schöner und d) auch noch viel tierreicher unterwegs sein kann. Daher grasen wir gerade ein paar wunderschöne Community Campsites ab, die in der Regel von der örtlichen Gemeinschaft betrieben werden.

Und auch die besseren Straßen sind zumindest bis zum Schweißen des Rahmens, dem Wagen wirklich zuträglich.

So, nachdem wir nun so viel über die Erlebnisse und Tiere erzählt haben, konnte ich auch noch eine kleine Verbesserung am Landy vornehmen, ein kleines “Upgrade” sozusagen. Da bei uns in Europa der klassische “Bullenfänger” nicht mehr zugelassen ist wegen des Fußgängerschutzes, habe ich mir hier einen typischen einheimischen Bullenfänger, oder auch Kühlerschutz besorgt. Ich hoffe, dass ich dafür beim TÜV eine Zulassung bekomme, bin aber optimistisch, da aus rein ökologischem Material hergestellt. Und auch ein Wasserbüffel sollte bei uns ja keine Zulassungsprobleme haben, dem das Ding übrigens im Original gehört Smiley

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So, dann bis zum nächsten Eintrag…

Botswana ist anders…

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Tja, wir hatten eigentlich gedacht dass wir nicht so schnell wieder Internet bekommen wenn wir in Botswana sind. Da haben wir uns wohl gründlich getäuscht. Direkt Lodge, welche direkt am Chobe liegt. Diese Lodge ist laut Aussage aller Reiseführer ein muss für alle Botswana Besucher und so hatten wir uns überlegt, auch hier ein paar Tage zu verbringen. Als wir dort ankamen, wurden wir überrascht, was das denn für ein Ding ist Smiley In einem Hollywoodfilm hätte es nicht traumhafter aussehen können, was sie dort 1968 hingesetzt haben (so die Auskunft eines Angestellten). Hier eine Aufnahme des Restaurants von den Holzstegen aus, welche zu dem gesamten Restaurant-, Bar- und Poolbereich führt. Es ist einfach unglaublich und wir haben die Münder nicht mehr zubekommen, als wir uns das mal angeschaut haben.

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Vom Restaurant und der Terrasse vor dem Restaurant hat man einen atemberaubenden Blick auf den Fluss und die umgebenden Sumpflandschafen.

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Wenn man dort sitzt oder im Pool schwimmt meint man, man wäre in einem Märchen. Und natürlich – hier gab es dann auch schnelles Internet Smiley

Bevor wir nun kurz erzählen, was wir hier von unserer ersten Station aus so alles gemacht haben noch mal ein kurzer Rücksprung zur Mahango Safari Lodge, auf der wir eine sehr schöne Zeit verbracht hatten.

Da wir dort ja direkt am Fluss gecampt haben konnten die Kinder einige Zeit damit verbringen, mit selbstgebauten Angeln nach Fischen und Krokodilen zu angeln, wobei uns leider weder das Eine noch das Andere an den Haken gegangen ist – koooomisch….

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Naja, das machte aber nicht wirklich viel, weil wir dabei ja alle immer einen schönen Blick auf das andere Ufer hatten, an welchen sich ja wie schon erwähnt so einiges an “Tierchen” rumtummelte…

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Zu dem Zeitpunkt dachten wir noch, dass wir wirklich nah bei den Tieren waren. Mal schauen was da noch so kommt Smiley

Ein besonderes Erlebnis war dass wir das große Glück hatten, einen Blutmondaufgang mitverfolgen zu können. Der Mond war knallrot und ging langsam auf der anderen Uferseite auf und hat die gesamte Landschaft in ein dunkles Rot getaucht. Sowas haben wir noch nie gesehen und ich bin mir nicht sicher, dass wir sowas nochmals werden erleben können… Also – das ist nicht die Sonne – das ist der Mond!

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Jetzt aber wieder zurück nach Botswana, dem doch so anderen Land.

Angekommen auf unserem Campingplatz der etwa 500m von der Lodge entfernt direkt am Fluss liegt, wurden wir erstmal von diversen Tieren überrascht. Mit dem Grenzübertritt hat sich die Tierwelt komplett verändert und ist viel “integrierter” in das tägliche Leben, da es in Botswana praktisch keine Zäune gibt, die Tierbewegungen großartig eingrenzen. Wie gesagt – 1km nach der Grenze haben wir eine große Herde Wasserbüffel am Straßenrand entdeckt…

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5km weiter kreuzte eine große Herde Elefanten die Straße direkt vor unserem Auto. Noch mal ein paar km weiter trabte eine ganze Herde Zebras direkt vor uns über die Straße. Wir konntens garnicht glauben – keine 15 Minuten in Botswana und so viele Tiere gesehen wie bei 2 Stunden Gamedrive im Etosha-Park – und das alles ohne Eintritt Smiley

Das setzte sich dann nahtlos auf dem Campingplatz fort. Aus dem Auto raus und Lenja schreit: “Ein Waran, ein Waraaaaan”. Und tatsächlich – ein ca. 1,5m großer Nilwaran spazierte mal so eben über die Campsite Richtung Flussufer. Ok – cool… Naja, dann gings weiter… Warzenschweine, Affen, Zebramangusten,… Wir fühlen uns hier, als wären wir mitten in einem Wildpark, sind aber nur auf einem normalen Campingplatz – Botswana eben…

Und jetzt muss man mal nicht meinen, dass die Tierchen irgendwie ein Problem damit hätten, dass wir uns da so einfach auf “ihren” Platz stellen würden…

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Nö, natürlich nicht. Die kommen einfach dazu und gesellen sich mit an den Tisch oder spielen ein bisschen mit unseren Spielsachen. Wir haben uns sehr schnell daran gewöhnt und finden es klasse, morgens von den Affen durch das Dachfenster begrüßt zu werden und wenn wir dann einen Blick aus dem Seitenfenster der Kabine werfen, schwenzeln auch schon die ersten Warzenschweine um uns herum und ein paar Mangusten spielen Käfer-Knacken oder fangen…

Am ersten Abend dann fand ein besonderes Schauspiel statt was wohl nur selten stattfindet. Tausende von kleinen Käfern schwärmten aus um sich zu paaren und haben sich dabei an einem großen Baum niedergelassen, der auf unserem Spot steht. Naja, die Kinder hats gefreut, die hatten morgens keine Langeweile und einen vollen Eimer Smiley

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Aber… nicht nur die Kinder hats gefreut, da gab es noch ein paar, die am nächsten Tag ihren Spaß dabei hatten, mal einen richtigen Eiweißschock verpasst zu bekommen…

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Das war eine Riesenfreude…

Da wir aber hier nicht nur untätig rumsitzen wollten und die Lodge einige Aktivitätsmöglichkeiten bietet hatten wir uns dann dazu entschlossen am 2. Tag einen Boattrip zu machen. Das war der absolute Hammer… 3 Stunden lang sind wir durch die Fluß- und Uferlandschaft gefahren und haben die Tiere hautnah aus wenigen Metern Entfernung erleben können. Dazu gab es dann noch immer Erklärungen von einem sehr kundigen Guide. Eine solch tolle Tour haben wir noch, abgesehen von der Living-Desert, nie gemacht.

Dazu gibt es nicht viel zu sagen und daher stellen wir hier einfach ein paar der Bilder ein, die wir währen der Tour machen konnten. Dazu noch ein paar kleine Videos von Hipps und Elefanten…

Jäger und gejagte…

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Die, die keine Feinde haben…

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Und ach ja, die gibts’ auch noch in bewegt Smiley

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Naja, jetzt halt in bewegt Zwinkerndes Smiley

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Aber neben den großen, gibt’s halt auch noch die kleineren, die sich ganz geschmeidig durch die Lüfte bewegen können…

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Und dann die, die eine goooße, lange Nase haben und trotz ihres hohen Gewichts hervorragende Schwimmer sind…

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Naja, und es gibt sie dort halt nicht nur im Wasser, sondern auch an Land, selbstverständlich. Hat sich da vielleicht einer erschreckt?!

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Diesmal waren es nicht wir, die sich in die Hose gemacht haben aber wir sind uns sicher, dass er dort im Auto mit Sicherheit den ein oder anderen feuchten Sitze gegeben hat Zwinkerndes Smiley

Und ach ja, auch die gibt’s dann noch mal in bewegt…

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Wir hatten unseren Spaß dabei…

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Und man glaubt es nicht – Lenja macht mittlerweile mit ihrer 25€ Gebraucht ebay Kamera die sie zu Weihnachten vor 2 Jahren bekommen hat schon echt klasse Bilder. Sie wird bestimmt mal eine gute Tier-Fotografin.

Um mal einen kleinen Eindruck davon zu vermitteln, wie es dort denn so aussieht hier mal 2 Panoramafotos, das mit Moni ist schon etwas später am Nachmittag, als die Sonne anfing, unter zu gehen.

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Und wo wir gerade von Sonnenuntergang reden. Wir dachten sowas gibt es nicht wie wir dort erlebt hatten – oder zumindest nicht in der wirklichen Welt sondern nur im Fernsehen oder auf Photoshop-Bildern. Naja, da hatten wir uns aber gründlich getäuscht. Ein Sonnenuntergang wie er schöner hätte im Traum nicht sein können. Das müssen wir einfach in großen Bildern zeigen, weil es so beeindrucken war. Es hat sich nicht nur auf unsere Speicherkarte gebrannt, sondern auch in unseren Kopf und in unser Herz – das werden wir ganz bestimmt nie wieder in unserem Leben vergessen.

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Nach diesem Erlebnis hatten wir wunderschöne Träume und das Nächste stand auch schon vor der Tür. Zwar ein bisschen anders als anfangs geplant…

Ab nach Simbabwe

Eigentlich wollten wir ja auch eine gute Woche durch Simbabwe fahren, der Teil, der im norden an Botswana grenzt, hier 2 kleine Parks und die Vicfalls besuchen. Wie sich aber herausstellte hatte der Grenzübergang den wir eigentlich für die Einreise geplant hatten (ca. 100km südlich) und von dem aus wir dann durch die angrenzenden Parks hoch zu den Vicfalls wollten, auf der Botswana-Seite (Pandamatenga) keinen Zoll – na super. Wir brauchen aber den Zoll damit wir unser Auto über das Carnet offiziell ausführen können. Und ohne Zoll bekommen wir unser Carnet nicht sauber abgestempelt was aber wichtig ist, damit wie die 7500€ Kaution die wir hinterlegen mussten, auch wieder zurück bekommen. Somit war der Grenzübergang für uns gestorben. Damit war dann auch die geplante Tour durch Simbabwe für uns gestorben da eine Einreise und eine Ausreise über den nördlichen Grenzübergang in Kasane für uns nicht in Frage kam, weil wir ansonsten einen nicht zu vernachlässigenden Umweg gehabt hätten wenn wir durch die Parks wollten.

Somit haben wir dann auf das Angebot der Chobe Safari Lodge zurückgegriffen und einen Eintagesausflug nach Simbabwe zu den Vicfalls gemacht. Leider fielen auch hier die vollen Visakosten von 120US$ (30US$/Person). Aber wenigstens konnten wir uns die Autoeinreisekosten von knapp 140€ sparen, da der Transfer über einen Bus ging.

Von Kasane aus ist man mit allen Grenzformalitäten und einer ca. 80km-Anreise in gut 2 Stunden bei den Vicfalls. Diese gelten was die Höhe von gut 100m betrifft als die größten Wasserfälle der Welt (Niagara-Falls ca. 50m). Wir müssen sagen dass es schon sehr beeindruckend war sich diese Wasserfälle anzuschauen, obwohl wir nicht die komplette Breite aus einmal sehen konnten, da sie noch relativ viel Wasser führten und somit eine sehr starke Gischt an manchen Punkten herrschte.

Aber trotz der Gischt war es schon sehr imposant sich die Vicfalls anzuschauen. Leider kann man sowas, zumindest vom Boden aus, nicht wirklich in Bildern festhalten, trotzdem konnten wir einige schöne Erinnerungsfotos machen.

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Wie schon erwähnt, gab es an manchen Stellen eine ganz schöne Gischt, so dass man meinte, man würde in einem warmen Sommerregen stehen, was uns aber nicht gestört hat, da es sehr warm war und wir nach einer halben Stunde nach vorheriger kompletter Durchnässung wieder trocken war. Und besonders Lenja konnte garnicht genug bekommen vom Wasserfallregen…

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Wir sind dann später noch zum Victoria-Hotel gegangen, was zu Ehren der Königin Victoria erbaut und genau wie die Fälle nach ihr benannt wurde. Von hieraus hat man einen schönen Blick auf die Wasserfälle (oder zumindest deren Gischt) und die Schlucht die Simbabwe und Sambia trennt, die aber von einer tollen alten Eisenbahnbrücke überspannt wird.

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Vor dem Hotel konnten wir dann noch ein tolles Schauspiel miterleben. Als wir bei Mama Africa am Nachmittag einen Kuchen gegessen und Milchshake getruken hatten haben wir einen Polizisten getroffen aus der Hauptstadt Harare in der Polizeiband Tuba spielte und hier heute auch spielen sollte. Die Jungs und Mädels waren mit gut 50 Musikern angereist um auf einem offiziellen Empfang zu spielen wir er uns erzählte. Und das konnten wir dann Live und in Farbe erleben…

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Dort wurde der mexikanische Botschafter mit allen Ehren empfangen, vom Flagge hissen bis zur Nationalhymne war alles dabei. Ich hab mich dann einfach mal nach vorne gedrängt zu den Offiziellen (naja, so ganz wohl hatte ich mich in meinen doch arg verstaubten kurzen Hosen und T-Shirt nicht gefühlt, war es mir aber wert um ein paar nette Bilder machen zu können). War echt spannend mal so einen offiziellen Empfang mitzuerleben. Der Botschafter hat einen ganzen Tross von bestimmt 100 Offiziellen mitgeschleppt, die dann vom Governer der Provinz Vicfalls empfangen wurden. Das war ein tolles Tamtam und auch noch schöne Musik der offiziellen Simbabwischen Polizei Blechbläser-Band Smiley

So, das war dann unser, leider nur, Tag in Simbabwe mit dem Besuch der Vicfalls und einem tollen Empfang. Wir sind dann abends gegen 5 wieder auf dem Campingplatz angekommen und ziemlich umgehend müde alles ins Bett gefallen.

Von hier aus geht es dann morgen ab in den Chobe Nationalpark, dann weiter in den Moremi und von da aus dann, vielleicht durch die Salzpfannen, mal schauen, weiter nach Maun. Hier werden wir uns dann wohl das nächste mal wieder melden können weil im Chobe und Moremi ganz bestimmt kein Internet ist Smiley Das dürfte dann so in gut 1 bis 1,5 Wochen sein…

Kleine Pause

1 Kommentar

So, nach nunmehr 9 Tagen Pause in der Mahangu Safari Lodge (einer mehr als geplant weil ich der Depp mir den Magen verdorben hatte), fahren wir morgen nach Botswana und übermorgen weiter nach Simbabwe. Da wir in beiden Ländern kein mobiles Internet haben werden ist es nicht klar, wann wir unseren nächsten Blogeintrag schreiben werden können. wir wollen in beiden Ländern voraussichtlich gut 3 Wochen in Summe bleiben, was ein bisschen davon abhängt, welche Grenzübergänge wir nutzen können. Daher wird es jetzt sicherlich ein bisschen stiller um uns werden, aber nicht weil wir nichts mehr schreiben wollen, sondern einfach nicht mehr können.

Dann mal bis später sagt die Familie Döll aus Afrika…

Hallo Etosha – tschö Thomas

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Nun war es so weit. Das Ende unserer gemeinsamen Strecke kam immer näher und wir wussten, dass wir im Etosha unsere letzten gemeinsamen Tage verbringen sollten. Vor dem Etosha sind wir wieder auf einem der Gondwana Campingplätze gewesen die eine angeschlossene Lodge und ein Restaurant haben. Da Gondwana immer einen super Service hat, das Essen hervorragend ist und die Preise sehr moderat, haben wir dieses natürlich noch mal gemeinsam ausgekostet. Thomas hat uns hierzu eingeladen und wir haben das Essen, den guten Wein und die Cocktails in vollen Zügen genossen – danke Bruder Smiley

Hiernach sind wir dann weiter in den Etosha für den wir eigentlich 4 Übernachtungen vorgesehen hatten. Ich hats ja schon im vorletzten Beitrag geschrieben – es gab dann ein paar Erlebnisse der 3. Art Zwinkerndes Smiley

Etosha Personal und Infrastruktur – beides ein Graus

Am Eingangsgate wurden wir schon von einer total mürrischen und unfreundlichen Beamtin oder Angestellten vom NWR “begrüßt”. Wir hatten den Eindruck, dass offensichtlich gerade ein Wettbewerb in Unfreundlichkeit und mürrisch gucken veranstaltet wurde da die beiden Damen sich gegenseitig versuchten zu überbieten, den Touristen bloß nicht freundlich gegenüber zu treten. Naja, nachdem wir unser Permit abgeholt hatten sind wir dann schnurstracks zum Office im ersten Camp gefahren, um unser Permit zu bezahlen, da man dieses nicht am Eingang kann, hier kann man es nur abholen.

Als wir dann am Office ankamen haben wir uns brav in die Schlange gestellt um unser Permit für 4 Tage zu bezahlen. Da wir keine Reservierung für einen Campingplatz hatten, musste dieses als erstes geklärt werden. Da da Hauptcamp voll war haben wir nach Halali, das Camp in der Mitte gefragt. Die Dame bei dem man das Permit bezahlen konnte hatte aber scheinbar nix mit dem Camping zu tun. Sie blickte und böse an, tippte eine Nummer ins Telefon, gab uns den Hörer in die Hand und meinte schippisch – hier, klär das selber!

Ok, das saß. Service und Freundlichkeit Fehlanzeige. Sie lehnte sich dann in ihrem Stuhl zurück, verschränkte die Arme und schaute dabei zu, wie ich das mit dem Camping klärte. Nachdem ich ihr dann gesagt hatte, dass es klar geht und wir 4 Tage im Etosha unterkommen würden haben wir auch das Permit für 4 Tage bekommen und konnten bezahlen. Ok, bezahlt, und in die nächste Schlange. Diese galt dann für die Übernachtungen. Da wir aber die ersten 2 Nächte in Halali verbringen wollten, die 3. im Hauptcamp und dann wieder eine in Halali hatte ich gehofft, alles zusammen direkt hier im Hauptcamp buchen und bezahlen zu können. Neiiiiiin, weit gefehlt. Buchen geht nur dann wenn man im jeweiligen Camp ist und bezahlen schon garnicht, nur am 1. Übernachtungstag. Nach einer Diskussion mit der “netten” Dame vom Camping ließ diese sich dann darauf ein wenigsten die eine Nacht im Hauptcamp vorzubuchen. Hierzu musste ich dann ein Formular ausfüllen, was auf einem Stapel landete…

———– Kleiner Einwurf Anfang ———–

Zum Thema vorbuchen – wir wollten eigentlich die gesamten Übernachtungen im Etosha vorgebucht haben. Das kann man über “Internet” machen – hochmodern. Man schreibt eine Email an eine zentrale Buchungsstelle… Wir haben nach 2,5 Woche eine Antwort bekommen und sollten dann innerhalb von 24!!! Stunden!!! ein Formular ausfüllen, auf Papier!!!!, mit unseren Kreditkartendaten und dieses an eine bestimmte Telefonnummer faxen!!!

Ok, das nenne ich mal einen durchdesignten kundenorientierten Prozess mit guten Reaktionszeiten ohne Medienbrüche orientiert an der Technologie des 21. Jahrhunderts. Ich denke zu Zeiten von Kolumbus waren die schon weiter.

Das kann man natürlich knicken wenn man bereits als Urlauber in Namibia unterwegs ist. Wie will man denn bitteschön das Formular ausdrucken und dann auch noch zufaxen. Und offensichtlich gehen die davon aus, dass man permanent EMail-Zugriff hat und jeden Tag kontrolliert, ob von denen denn endlich mal was kommt. Echt ein schlechter Witz, eigentlich schon unverschämt.

———– Kleiner Einwurf Ende ———–

Und wir haben alles gedacht, das gibts doch garnicht. Die beiden Damen einmal für das Permit und den Campingplatz haben es doch tatsächlich geschafft bei der ganzen Prozedur nicht einmal zu lächeln und einem permanent das Gefühl vermittelt, mein sei der letzte Ars… und Bittsteller.

Ok, in Halali angekommen, Camp bezahlt (man muss mal nicht meinen, dass man auch die 4. Nacht die wir hier verbringen wollten hätte schon bezahlen können), haben wir uns dann auf zum Platz gemacht. Der eigentliche Platz war schön angelegt und sehr sauber, das muss man schon sagen. Aber das was da war, war total verkommen.

Als wir vor 8 Jahren auf dem gleichen Platz waren bestand die Infrastruktur noch aus dunklen Löchern in denen Toiletten und Duschen installiert waren. Offensichtlich hat danach eine Renovierung stattgefunden da man ganz deutlich sehen konnte, dass es mal sehr schön, hell und neu war. Nur was scheinbar nach der Renovierung passiert ist, konnten wir uns nicht erklären. Offensichtlich wurde sich um garnichts gekümmert. Immer wenn etwas kaputt ging, wurde es kaputt gelassen. Abgefallene Fliesen, Risse, defekte Wasserhähne und Duschen wurden einfach kaputt gelassen. Seit der Renovierung ist kein Pfenning mehr in das Camp investiert wurden. Ein klassisches Beispiel für verfallende Infrastruktur – echt schade, es hätte noch sehr schön sein können. Aber offensichtlich haben die Staatsangestellten keinerlei Interesse daran, die mit Steuergeldern und Touristengeldern bezahlte Infrastruktur intakt zu halten. Eine echte Schande und fast schon Frechheit wenn man bedenkt dass Etosha einer der teuersten und schlechtesten Campingplätze überhaupt war, den wir besucht haben. Der vorherige Besuch der Gondwana Lodge war wesentlich günstiger, das Camp um Klassen besser in Schuß und der Freundlichkeitsfaktor auf der Skala von 1-10 (Etosha 1) bei Gondwana 10. Und dabei ist Gondwana nur ein Beispiel von vielen und Etosha der Negativ-Champ mit weitem Abstand zu allen anderen Plätzen die wir besucht haben (und das waren viele in bisher 3,5 Monaten).

Nun noch ein kleines Beispiel nachher im Hauptcamp. Thomas und ich wollten nun unsere 3. Nacht im Hauptcamp bezahlen. Dazu stellten wir uns wieder in eine Schlange (Abarbeitungsgeschwindigkeit ca. 15 Minuten/Fall (die hinter uns waren sich auch schon über die atemberaubende Geschwindigkeit lustig am machen). Nachdem wir dran waren und wir ja nun zum Glück eine Reservierung hatten dachten wir es würde schnell gehen… denkste. Die Dame stand zwischendurch diverse male auf, machte irgend was, kam wieder, tippte wieder was im Camputer,… Als es dann ans bezahlen ging und sie fragte wie ich zahlen wollte sagte ich Kreditkarte. Ich holte sie aus der Tasche und lege sie auf ihr Mousepad mit einer Ecke überstehend, so dass sie sich diese leicht nehmen konnte. Auf einem glatten Tisch hebt eine Kreditkarte schwer auf und ich wollte ihr einen Gefallen tun. Daraufhin blickte sie mich böse an und sagte “Take your card”. Ok, was wollte sie jetzt von mir. 3 Sekunden später sagte sie wieder, diesmal noch unfreundlicher “Take your card”. Hä – was will die – sie hat mich doch gefragt womit ich bezahlen will und ich sagte Kreditkarte und habe ihr die hingelegt. Daraufhin sagte sie mit Teufelsblick und in einem Ton der einem die Nackenhaare zu Berge stehen lässt – “Take your card here away”. Total baff habe ich dann die Karte genommen und verstand 2 Sekunden später was ich machen sollte. Sie wollte offensichtlich nicht, dass irgendwas auf ihrem Mousepad liegt… Aber anstatt die Karte selber zu nehmen hat sie mich lieber “zusammengeschissen”. Bloß nicht selber bewegen, nett sein oder sich einfach nur benehmen. Thomas und ich sind aus den Socken gekippt und die Leute hinter uns in der Schlange wiesen schon Angstzustände auf, weil sie ja auch bald “dran” sein würden.

Die eigentlich geplante 4. Übernachtung im Etosha haben wir uns dann geschenkt und haben lieber außerhalb geschlafen – auf diesen bürokratischen Saftladen hatten wir keinen Bock mehr – echter Sauhaufen. Wenn ihr es irgendwie einrichten könnt würden wir allen wärmstens empfehlen die Übernachtungen im Etosha so gering wie möglich zu halten – teuer, unfreundlich, schlechte Infrastruktur – absolut nicht zu empfehlen. Kein Wunder, dass es so viele Campingplätze und Lodges um den Etosha drumherum gibt – jetzt wissen wir warum und werden beim nächsten Besuch ganz bestimmt nicht mehr mit der Übernachtung im Etosha planen.

Ok, genug aufgeregt – so “schlecht” die Erfahrungen mit den Menschen im Etosha waren, so “gut waren sie mit den Tieren.

Etosha Tierwelt

Tiermäßig war Etosha ein total schönes Erlebnis, wenn auch 3 Tage gereicht hätten – für uns! Wir mögen alle gerne Tiere von waren vom Etosha sehr beeindruckt mit den vielen schönen Sichtungen und Erlebnissen die wir hatten. Aber um ehrlich zu sein – 3 anstatt 4 Tagen hätte uns allen auch gereicht. Das lag vielleicht auch ein bisschen daran, weil man natürlich mit 3 und 5 Jährigen Kindern nach einem 7-Stunden Gamewatch schon ziemlich kaputt ist. Aber wir haben festgestellt, dass neben der Tierwelt auch die Landschaft und die vielen verschiedenen Menschen von Namibia, zumindest für uns auch, wenn nicht sogar noch mehr, beeindruckend ist.

Trotz der negativen Erfahrungen mit dem Personal und der Infrastruktur haben wir den Etosha genossen – die Tiere haben es wieder gut gemacht Zwinkerndes Smiley

Da ich hier nicht jedes Tier erklären will wann, wie und wo wir es gesehen haben, fällt der nun folgende Abschnitt textuelle etwas kürzer aus, dafür aber umso mehr Bilder. Aber auch hier hatten wir einige Highlights, die ich ein wenig kommentieren werde.

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Unter einem Baum versteckt haben wir dann einen Geparden entdeckt, der sich etwa 40-50m von uns entfernt der prallenden Sonne entzogen hatte. Wir haben diesen dann für eine ganze Weile beobachtet, wie es sich dann immer mal wieder hingesetzt hat, wieder rumgelümmelt hat, und ein paar Schritte hin und hergelaufen ist. Da es noch sehr heiß war, war nicht damit zu rechnen, dass es sich jetzt bald auf die Socken machen würde, um sich einen kleinen Snack zu besorgen..

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Generell müssen wir sagen, dass wir unheimlich viele Tiere gesehen haben, teilweise stark konzentriert an den Wasserlöchern was sicherlich damit zusammen hängt, dass aktuell eine große Trockenheit in Namibia herrscht wie wir ja schon mehrfach berichtet hatten.

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An einem der Wasserlöcher angekommen haben wir auch mal wieder viele Tiere entdeckt, die man so typischerweise sieht. Zebras, Oryx, Gnus,… Uns kamen schon einige Autos entgegen und wir dachten uns, “naja, halt die Tiere die man annähernd überall sieht”. Mit uns kamen auch noch einige andere Wagen die aber dann direkt wieder gefahren sind. Allerdings kam uns das Verhalten der Tiere etwas komisch vor. Denn alle standen nicht direkt am Wasserloch sondern leicht oberhalb und guckten in eine Richtung. Da Moni und ich ein ähnliches Verhalten schon mal erlebt hatten in einem anderen Park, und das war, als ein Löwe in der Nähe war, haben wir uns mit dem Fernglas auch die Suche nach einem “Predator” gemacht. Nach gut 10-Minütiger Suche haben wir einen brauchen “Fleck” entdeckt, der unter einem Baum lag. Und tatsächlich – bei genauerer Betrachtung stellte sich heraus, dass dieses ein ganzes Rudel von Löwen, incl. Jungen war. Da hat sich unsere Geduld wohl ausgezahlt. Das Rudel haben wir dann noch gute 45 Minuten beobachtet und immer mal wieder bewegten sich die Herren und Damen Löwen von einem zum anderen Baume Smiley

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An einem weiteren Wasserloch hatten wir dann mal wieder ein Ohren-Erlebnis besonderer Art Smiley In der Ferne sahen wir wieder einen großen Grauen auf uns zukommen, der erst an uns vorbeizulaufen schien, dann aber genau vor uns Stopp machte, wieder musterte und seine Richtung änderte genau auf uns zu marschierte… und dann zum Wasserloch weiterzog. Wir hatten mal wieder alles das Herz in der Hose und waren Heilfroh, dass er weg war. Zwar war er diesmal nicht mit dem Rüssel an der Stoßstange, dafür aber um einiges größer als der im Addo-Park und auch 5m sind nicht wirklich weit weg…

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Und ach ja – danke Thomas für das Foto von hinten auf dem man relativ gut erkennen kann, wie große der “kleine” denn war. Er hat die Kabine um gut 10-20cm überragt, als er vor uns stand.

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Hiervon haben wir diesmal ein kleines Video gedreht Zwinkerndes Smiley

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Am selben Wasserloch zur selben Zeit waren sich dann 2 Oryx am kebbeln. Das war ein klasse Schauspiel, wie sie mit ihren riesigen Nagelspitzen Hörnern gegenseitig aufeinander eingedroschen haben und die Köpfe aneinander rieben mit immer wieder kurzen Verschnaufpausen dazwischen.

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Auch hiervon haben wir ein kleines Video gemacht. Es war einfach zu schön, sich dieses anzuschauen…

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Und ach ja, trinkende Giraffen sind echt klasse, hier eine Mutter mit Kind…

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Und da nicht nur tagsüber im Etosha etwas los ist, sondern auch in der Nacht haben wir die Möglichkeit genutzt und uns abends an die beleuchteten Wasserlöcher gesetzt. Die Fotos sind natürlich nicht so dolle geworden auf Grund der Lichtverhältnisse, aber man kann sicherlich erkennen, welche Tiere das sind Smiley

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Ach ja, die beiden Bilder habe ich bei Thomas geklaut der sie mit seiner lichtstarken Kamera geschossen hat…

Und auch ein paar besonders interessante und lustige Begebenheiten gab es immer wieder. Nicht selten wurde uns die Straße versperrt. Nicht selten hatten wir einen lebenden Zebrastreifen vor uns, den es bei uns nur in der flachen aufgemalten Variante gibt. Für Lenja war das Verkehrsunterricht am lebenden Objekt – wenn ein Zebrastreifen kommt muss man als Autofahrer immer schön anhalten und warten, bis die Zebra(s)-Streifen über die Straße gegangen sind.

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Manche hatten es dann echt eilig und sind ehr geflogen, als anmutig geschritten… (danke Thomas, für dieses colle Bild Smiley)

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Naja, langsam geht es auch…

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Das dauert dann mal 5 Minuten, und von einem Durchbruchversuch oder drumherum ist besser abzuraten. Das würde wohl im Totalschaden enden, und nicht beim großen Grauen…

Ach ja, grazile Straßenüberquerungen gab es auch ein paar.

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Auch das kann dauern, aber nicht so lange, wie bei den Jungs mit den großen Ohren Zwinkerndes Smiley

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So, und nachdem wir dann 4 Tage Etosha, viele schöne Momente und viele beeindruckende Tiere erlebt hatten, sind wir wieder auf den Campingplatz von Gondwana und haben dort unseren letzten gemeinsamen Abend verbracht mit einem ausgiebigen Frühstück der besonderen Art am nächsten Morgen. Jetzt ist der Thomi nicht mehr da und wir sind alle ein bisschen traurig darüber, weil das Reisen mit einem “Gast” doch ganz schön viel Spaß gemacht hat. Silli hat sogar abends noch geweint und als wir ihn fragten warum meinte nur “ich bin traurig weil Thomi nicht mehr da ist”… einfach süß der Kleine.

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Als Thomas dann weg war musste für uns der “Alltag” weitergehen, da wir in den letzten 3 Wochen doch ein ganz schönes Reisetempo an den Tag gelegt hatten. Dadurch haben wir andere, alltäglich Dinge etwas in den Hintergrund gerückt die wir dann nachgeholt haben. So sieht dann “Der Weiße Riese” Waschtag auf einem Campingplatz in Afrika aus Smiley

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Und nicht nur die Eltern mussten waschen, auch Lenja hatte ihre Ausaufgaben zu machen und die Puppenkleider einmal alle durchzuwaschen, da ganz schön zugestaubt von den letzten Wochen. Zur Entspannung haben wir dann für die Kinder zwischendurch noch ein Elefantenreiten organisiert – war garnicht so einfach, ein gezähmtes Tierchen zu finden…

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Und da wir nun alle die Nase voll haben vom ganzen Staub (der Dicke sieht aus wie Sau) sind wir in den Kaprivi weitergefahren. Hier kannten wir noch von unserem letzten Urlaub eine wunderschöne Lodge, auf der wir uns aktuell befinden, die Mahangu Safari Lodge. Hier stehen wir direkt am Okavango, dem Grenzfluss zwischen Namibia und Angola. Und neben dem Fluss, einem wunderschönen Stellplatz mit Traumsonnenaufgangsgarantie, gibt es hier noch so ein paar Besonderheiten die wir auf einer Flussfahrt erkundet haben. Das ist der Ausblick von unserem Platz über den Fluss…

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Und hier sieht man, wie wir stehen.

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In der Nacht, Morgens und Abends hört man und sieht man die Flusspferde und Elefanten. Ein absolut beeindruckendes Schauspiel und sowas von beruhigend für die Seele, dass man es garnicht glauben kann. Einer unserer landschaftlich und von der Geräuschkulisse her schönsten, wenn nicht sogar der schönste Stellplatz. Und ein permanentes Folgegezwitscher der schönsten Art streichelt die Seele Smiley

Und da wir den Kindern versprochen hatten uns die Tierchen auch alle mal aus der Nähe anzusehen, haben wir die besagte Flussfahrt in den frühen Abendstunden gemeinsam gemacht. Dabei hatten wir als Familie ein Boot für uns alleine und konnten und mit unserem Guide zusammen so viel Zeit nehmen wie wir wollten.

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Oben zu sehen ein Kingfisher und ein Seeadler. Der Kingfisher ist ca. 10cm groß und der Adler mit gut einem halben Meter Körperhöhe einiges größer.

Es gab aber nicht nur Flattertierchen…

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Suchbild – wo sind hier auf den beiden Bildern die Tiere versteckt?

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Die Kinder waren begeistert, und Moni und ich auch. Und es gibt auch Menschen, für die ist dieser Fluss wichtiger Bestandteil ihres täglichen Lebens. Neben Fischfang wird hier die Wäsche gewaschen oder auch schon mal gebadet.

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So, nun ist Zeit einmal wieder Ende zu machen und wir werden hier noch ein Paar Tage Auszeit nehmen um uns zu entspannen und die Ruhe und besondere Atmosphäre des Flusses zu genießen. Hier bleiben wir mindestens noch bis Samstag, 15.05. und werden dann weiter im Kaprivi Richtung Botswana fahren, bleiben aber noch ein paar Tage in Namibia. Dann gehts ab in die Botswanischen Nationalparks in welchen es keine Zäune gibt und man mit den Tieren gemeinsam die Nacht verbringt. Darauf freuen wir uns auch schon sehr… Na dann mal bis zum nächsten Blogeintrag und Thomas – wir vermissen Dich. Ach ja, gibts schon Ziegen auf der Terrasse Zwinkerndes Smiley

Der Besuch bei den Himba

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Wie versprochen die kleine Fortsetzung vom letzten Beitrag….

Ich hatte ja schon im letzten Beitrag erwähnt, dass wir noch mal ein bisschen über die Himba erzählen, die wir besucht haben auf unserem Weg zum Etosha.

Dazu muss ich sagen, dass alles was wir hier schreiben so wiedergegeben ist, wie wir es verstanden haben und wie es uns erklärt wurde. Da wir sehr viel erklärt bekommen haben, führen wir hier nicht alles auf, sondern nur einen Ausschnitt dessen und hoffen, es entsprechend richtig darzustellen.

Als wir dort angekommen sind, ein wenig von der Hauptstraße abgelegen auf einem Farmgelände wurden wir nach einer kurzen Nachfrage ja direkt von unserem Guide und Übersetzer herzlich begrüßt. Beim Porkupinecamp hatten wir uns erkundigt was denn so ein Besuch normalerweise kosten würde und man hat uns gesagt, dass es 250N$ pro Person wäre. Da es offensichtlich keinen festen Preis dafür gab hat uns unser Guide erst mal gefragt, was man uns denn gesagt hätte und als wir erwähnten dass es 250N$ wären hat er sich total gefreut. Zum Vergleich – an einer Lodge an der wir vorher mal waren kostete eine Himba-Führung 1200N$ und da wir schon von einigen gehört haben dass nur ein sehr geringer Bruchteil, etwa 100N$ davon an die eigentlichen “Besuchten” gehen hatten wir uns dazu entschieden es eben auf eigene Faust zu organisieren. Naja, das gesparte haben wir dann fast komplett in Schmuck investieret, den wir bei den Himba gekauft haben und haben noch eine Erinnerung mehr, die wir immer bei uns haben können Smiley Also billiger war es dann auch nicht wirklich, aber wenigstens war das Geld aus unserer Sicht sinnvoller eingesetzt.

Der Platz auf dem wir dann unser Auto abgestellt hatten beheimatete auch direkt die 2-Zimmer Schule, in welcher vormittags die Kinder und Nachmittags Erwachsene welche Interesse an der Schule hatten, von einem Lehrer, der selber Himba ist und in der Community lebt, unterrichtet wurden. Sie waren gerade dabei für den ca. 4*4m großen Klassenraum für Stühle und Tische zu sparen, da aktuell noch sitzend auf dem Boden unterrichtet wurde, weil das Geld für die Ausstattung seit ein paar Jahren fehlt. Als wir dann später gefahren sind haben wir noch einige Schreib- und Malutensilien dagelassen und noch ein paar andere Dinge, die wir vorher in Deutschland schon extra für solche Zwecke gekauft hatten.

Unser erster Besuch im Dorf war eine Himba, ca. 35 Jahre alt, die sich gerade um eines ihrer Kinder kümmerte und deren Mann auch in die Schule ging. Sie war gerade dabei etwas zu “bauen”, von dem wir nicht genau verstanden hatten was es war, aber auf jeden Fall war es für die Hühner. Ihr Mann sagte dann, dass er nun gerne in die Schule gehen würde aus dem aber nichts wurde, denn sie brauchte seine Hilfe bei genau dieser Sache. Und erst wenn dieses erledigt sei, könne er in die Schule gehen. Also hatte er da zu bleiben und seiner Frau zur Hand zu gehen. Für den Ein oder Anderen klingt das vielleicht komisch, wenn man unsere Sichtweise zu Grunde legt. Aber wie wir später verfahren haben, ist es aus der Sichtweise der Himba ganz klar, wie die Prioritäten zu setzen sind, wie wir nebenbei in einem Gespräch mit unserem Guide erfahren haben.

Es ist so, dass ab einem bestimmten Alter, so zwischen 7 und 10 Jahren die Eltern die Entscheidung für ihre Kinder treffen, welche “Laufbahn” sie einschlagen. Wenn ein Kind nicht dazu geeignet ist das traditionelle Leben zu führen und die wichtigen und harten Aufgaben des täglichen Alltags auszuführen, dann wird das Kind auf die Schule geschickt. Also ist die Schule aus Sicht der Himba, so wie wir es verstanden haben, praktisch der “Notnagel”, wenn aus dem Nachwuchs nichts Gescheites aus Traditioneller Sicht werden kann. Und hier hatte es vor vielen Jahren auch unseren Guide erwischt. Er wurde wie er uns sehr offen erzählt hat, von seinen Eltern nicht für gut genug befunden das traditionelle Leben zu führen und die Traditionen weiterzugeben und damit konnte er dann zur Schule gehen. Nun verstanden wir auch warum der Himba am Anfang seinen Schulbesuch der täglichen Arbeit unterzuordnen hatte. Er wurde einfach nicht als wichtig angesehen sondern als reine Freizeit, da es eben andere Prioritäten gibt.

Nachdem wir nun ein paar weitere Erklärungen erhalten haben, haben wir uns einer kleinen Gruppe Kinder zugewendet um uns mit diesen ein wenig zu unterhalten.

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Sie waren total begeistert von den Fotos die wir schon gemacht hatten und haben sie ihnen auf dem Fotoapparat gezeigt. Es war garnicht so einfach sie wieder davon weg zu bekommen weil jeder damit beschäftigt war sich auf dem Foto zu finden oder sich über die anderen auf dem Bild Lustig zu machen. Anhand der verschiedenen Frisuren der Kinder kann man eindeutig identifizieren, ob es ein Junge oder Mädchen ist. Das ist, zumindest für uns, manchmal garnicht so einfach gewesen, wie es wahrscheinlich auch andersherum gilt. Silas wurde durchweg für ein Mädchen gehalten, was aber zugegebenermaßen auch bei uns in Deutschland schon das ein oder andere mal vorgekommen ist.

Nun muss man mal nicht meinen dass die Kinder hier den ganzen Tag spielen können. Schon sehr früh mit 4-5 Jahren bekommen sie schon ihr eigenes Vieh, wenn auch nicht viel, auf welches sie aufpassen müssen und komplett verantwortlich sind – so kann man Verantwortung auch lernen. Und da der Besitz von Vieh direkt mit dem Status eines Himba in der Gesellschaft verknüpft ist – je mehr, desto höher der Status, wird auch schnell klar, wie wichtig es ist zu lernen dieser Verantwortung Gerecht zu werden.

Ansonsten werden die Kinder auch sehr früh in das tägliche Leben und Arbeiten voll mit eingebunden und sind eigentlich, genau wie die Erwachsenen, immer mit irgend etwas beschäftigt.

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Die Hütten die man hier sieht beherbergen in der Regel immer eine komplette Familie, die teilweise aus 5-7 Personen besteht. Manchmal sind sie auch größer. In der Hütte befindet sich eine Feuerstelle, die auch bei Regen betrieben werden kann da sie die Tür schließen können und der Rauch oben über das Dach abziehen kann.

Im Dorf gibt es auch, mindestens einen, hier mehrere, “Storage-Room”, also eine Art Vorratskammer für Essen und andere Gegenstände. Da die Hütten keinen Platz für viele Gegenstände, ausser das persönlichste bieten, werden hier viele andere Dinge untergebracht. Dabei sind die Hütten selber aus einem Holzständerwerk welches mit einem Lehm-Kuhmist Gemisch verschmiert ist erstellt und mit einem Stroh- und Grasdach abgedeckt. Nach jeder Regenzeit müssen die Wände ausgebessert werden weil sie davon aufweichen und später Risse bekommen.

Eine Hütte hat eine Lebenszeit von etwa 5 Jahren und wird danach verlassen, in der Regel dann, wenn auch das Dort weiterzieht.

Angesprochen darauf was denn so das typische Essen der Himba ist, hat uns unser Guide erklärt, dass es etwa 2-3 mal in der Woche Fleisch gibt, entweder Hühnchen, Ziege, Schaf oder auch Warzenschwein. Manchmal wenn es gut läuft, gibt es auch Antilopen wir Kudu, Springbock,… Gejagt wird überwiegend mit Hunden, die sehr wichtig für die Himba sind. Diese spüren die Tiere auf, und besonders beim Warzenschwein, erlegen diese auch. Gerade in der Woche vor unserem Besuch musste aber leider ein Hund dran glauben was ein herber Verlust war, der den Kampf mit der Warzenschweinmutter die ihre Jungen verteidigt hat, nicht überlebt hat. Die größeren Tiere werden von den Hunden aufgespürt, verfolgt, und dann in der Regel mit einem Speer von einem Himba erledigt. Danach ist dann großes Festessen angesagt Smiley

Ansonsten besteht das Hauptessen aus Maisbrei und einem Milch-Extrakt, was den Rest darstellt, wenn sie die Milch entbuttert haben. Denn das Butterfett benötigen sie für die Herstellung ihrer rötlichen Hautcreme und sonstiger Kosmetika.

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Hier sieht man gerade, wie ein 7 Jahre altes Mädchen gerade das rote Pulver herstellt, aus welchem unheimlich viel bei den Himba zur Köperpflege und zum Körperschmuck hergestellt wird. Wir haben eine ganze Weile dabei zugeschaut, was sie denn da so macht. Der Stein aus welchem das Pulver hergestellt wird kommt nur an 2 Stelle in Namibia vor und wird von dort her dann herangeschafft – auch wenn es viele Tagesmärsche sind, bis man dort ist. Man könnte fast sagen, dass dieser Ocker das Lebenselixier der Himba ist. Und ach ja, man sitzt immer zusammen auf dem Boden und schaut nie von oben herab auf einen anderen Menschen – das ist sehr unhöflich. Und immer wenn man eine Frage beantwortet bekommen hat sagt man danke und auch wenn man sich verabschiedet, sagen beide Parteien Danke, einmal dafür dass man einen besuchen durfte und der andere sagt danke dafür, dass er besucht wurde und sein Rat eingeholt wurde.

Das folgende Foto kennt ihr ja schon, verknüpft mit der kleinen Geschichte zum Heiratsantrag für Thomas (Und ach ja, wenn Mann eine Himba-Frau heiraten will, muss Mann in dieser Community 5 Stück Vieh als Minimum zahlen – 2 Stück werden beim Hochzeitsfest verspeist und 3 Stück werden weiter für die Zucht verwendet… Ich bin mal gespannt, wann Thomas die ersten Ziegen anfängt zu züchten daheim im Garten Zwinkerndes Smiley). Aber es gibt natürlich noch mehr hierzu zu erzählen…

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Die Haupthütte stellt die größte Behausung dar und ist im Falle dieses Dorfe die Behausung der der Head-Woman. Sie ist praktisch die lokale Regierung des Dorfes und entscheidet über alle Angelegenheiten, zumindest mit. Sollte es zu Streitereien oder Unklarheiten kommen, so ist sie Schlichterin oder im Zweifelsfall auch Richterin. In diesem Haus hier schlafen 7 Personen. Das Haus ist so ausgerichtet dass der Eingang gegenüber dem Eingang des Viehgeheges liegt und dazwischen gibt es ein heilige Feuer, welches immer brennt und auch zu zeremoniellen Zwecken genutzt wird wenn z.B. geheiratet wird, oder etwas anderes ansteht. Man darf die Linie die sich ergibt zwischen dem Feuer und des Haupthauses nur überschreiten, wenn man in das Dorf eingeladen wurde, ansonsten muss man hinter dem Haupthaus vorbei gehen.

Viele der Gegenstände die man an der Wand des Hauses sieht, gibt es genau einmal im Dorf und werden immer bei der Head-Woman ausgeliehen. So ist hier z.B. ein Hochzeitskleid zu sehen, in dem alle Bewohner des Dorfes geheiratet haben. Wie schon im vorigen Beitrag hat uns die bildhübsche Himba einige ihrer alltäglichen Rituale erklärt. Eines davon war z.B. die tägliche Morgenhygiene. Hierzu wird ein Stück glühende Kohle auf eine spezielle Vorrichtung gelegt. Diese wird dann vermengt mit Butterfett und speziellen Kräutern/Blättern, die mit dem Fett vermengt sind. Dieses zusammen produziert dann Rauch, der über ein Ledertuch eingefangen wird und an den Körper und in die Haare geleitet wird. Hierrüber werden lästige Parasiten und Keime abgetötet. Die Himba sehen also den “typischen” Dreck wie wir ihn sehen garnicht als Dreck an, denn es ist ja einfach nur Erde, sondern haben ein ganz anderes Verständnis von Sauberkeit. Hier wird vielmehr darauf geachtet, dass Parasiten und schädliche Keime nicht zu Krankheiten führen. Dieses Ritual wir jeden Morgen ca. 2 Stunden vor Sonnenaufgang einmal von jedem Himba durchgeführt. Und für die die sich jetzt fragen ob die Himba denn dann nicht schrecklich riechen müssen. Die Frage kann ganz klar mit Nein beantwortet werden. Wir haben gar keinen Geruch wahrgenommen, ausser einen sehr angenehmen. Viele Mitteleuropäer riechen wesentlich unangenehmer trotz aus unserer Sicht viel besserer Hygiene. Ich würde sagen dass die Himba es einfach sehr gut verstehen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und so trotzdem eine gute Hygiene haben, anstatt 27 verschiedene Methoden und Produkte zu kombinieren und jeden Tag 30 Liter Wasser zu brauche und dann trotzdem unangenehm zu riechen und nicht sauber zu sein.

So, Schluss jetzt mit dem Bericht über die Himba, obwohl es noch so viel zu sagen gäbe und noch viel mehr von dem wir garnichts wissen weil wir es nicht gefragt haben, vergessen haben oder es uns in den sehr kurzweiligen unvergesslichen guten 2 Stunden nicht erklärt wurde. Aber eines möchten wir trotzdem noch mal hinterherschieben. Die Himba, durchweg, die wir dort alle gesehen haben, machten einen sehr zufriedenen Eindruck und aus allen Ecken hörte man sie lachen und freudig erzählen. Und auch wenn wir es nicht verstanden haben, die Gesichter haben ihre eigene Sprache gesprochen. Eigentlich haben wir nur 2 Gesichtsausdrücke kennen gelernt – den lachenden oder den neugierig-interessierten (welcher der überwiegende war, zumindest immer am Anfang). Offensichtlich muss man nicht viel besitzen um glücklich zu sein…

Beitrags-Info

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Hallo allemal,

da wir aktuell eine sehr schlechte Internetverbindung haben musste ich einen einzigen Beitrag in drei Unterbeiträge splitten. Daher müsst ihr die von hier nach unten folgenden drei Beiträge in der folgen Reihenfolge bitte zusammen als einen Beitrag lesen.

1. Die Schlagzahl haben wir erhöht…

2. Wo sind all die Schiffe hin

3. Stacheln über Stacheln

Wir hoffen bald wieder eine passable Verbindung zu bekommen und ein bisschen mehr Zeit, so dass wir über unseren Besuch im Etosha berichten können. Soviel schon mal vorab – es war sehr Tierreich und es gibt eine neu Definition von Faulheit und Unfreundlichkeit – Etosha-Personal… Offensichtlich haben es Staatsbedienstete nicht nötig, freundlich mit Besuchern umzugehen oder die Parks und Campingplätze in Ordnung zu halten. Was bei unseren Beamten schon viele Jahrzehnte der Vergangenheit angehört, hat hier Hochkonjunktur. Bloß nicht freundlich und hilfsbereit sein oder auch nur einen Handschlag tun…

Stacheln über Stacheln…

1 Kommentar

Beim Pocupinecamp wollten wir dann 2 Tage bleiben um uns noch mal ein bisschen zu entspannen, zumal hier auch noch ein paar andere Tiere leben sollten wie Enten, Gänse, Pferde, Kaninchen,… die bestimmt auch schön für die Kinder sind.

Gerade angekommen, Wagen abgestellt und Stühle aufgebaut wurden wir von eine wahren Plage von Fliegen

überfallen. Diese waren so klein, dass sie in 20er-Scharen über uns hergefallen sind und in die Ohren krabbelten, sich an die Augen setzten und überall am Kopf rumkrabbelten, wo man es sich nur vorstellen kann. Wir mussten unser Mittagessen dann drinnen in der Kabine verbringen da es anders garnicht möglich war und die Kinder sogar schon angefangen hatten zu weinen.

Wir wie später erfahren hatten waren das Mopane Bienen. Diese Mini-Bienen, etwa so groß wie ein Stecknadelkopf leben unter der Rinde des Mopane Baumes und sammeln in diversen Körperöffnungen Feuchtigkeit. Und da davor die Tage in dem Gebiet Sturm herrschte und bei Sturm bekanntermaßen Insekten nicht wirklich fliegen, hatten sie wohl extremen Nachholbedarf. Dumm gelaufen für uns… den 2. Tag dort hatten wir dann damit gestrichen.

Aber die Stachelschweinfütterung haben wir uns abends um 6 trotzdem nicht entgehen lassen. Da Stachelschweine nachtaktive Tiere sind mussten wir bis Sonnenuntergang warten. Und pünktlich mit Sonnenuntergang kam dann erst eins, dann zwei, dann drei, und der Platz direkt vor unserer Terrasse füllte sich über 20 Minuten mit bis zu 15 Stachelschweinen.

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Das Spektakel spielte sich ca. 2m von uns entfernt ab und wir konnten es ca. 45 Minuten lang beobachten, bis auch das letzte Maiskorn verputzt war. Dazu gab es dann noch ausführliche Erklärungen über die Stachelschweine, die vielen verschiedenen Arten von Stacheln die so ein Schwein hat und jede Menge praktischen Anschauungsunterricht incl. eines Stachelschwein-Babies.

Wir und die Kinder hatten hier wirklich unsere Freude und fanden es sehr schade, dass wir auf Grund der Bienen wieder abreisen mussten (können übrigens nicht stechen), da der Platz wunderschön und die Gastgeberin sehr herzlich waren.

Von hieraus haben wir uns dann aufgemacht am nächsten Morgen ein Himba-Dorf zu besuchen. Dieses Folk lebt zu einem großen Teil noch genau so wie vor 300 Jahren und möchte auch nicht anders leben.

Da wir, nicht wollten dass ein Großteil des Geldes was wir für den Besuch eines solchen Dorfes bezahlen irgendwelchen doch ehr wohlhabenden Lodgebesitzern zugutekommt sondern dem Himbas selber, haben wir uns nach einem lokalen Community-Guide umgeschaut, denn wir dank eines Tipps der Besitzerin des Pocupinecamps gefunden hatten. Etwa 30km vom Camp entfernt auf dem Weg zu unserer nächsten Übernachtungsgelegenheit sind wir rechts in Straße D2656 abgebogen (nachdem wir erst eine andere Straße 30 Minuten falsch abgebogen waren) und haben dort nach 2km ein paar Hütten gefunden. Moni ist ausgestiegen und hat gefragt, ob wir hier ein Himba-Dorf besuchen dürfen und dabei zufällig direkt den richtigen Kollegen angesprochen. Dieser entpuppte sich als ein super Guide. Er selber war ein ehr modern lebender Himba, lebte jedoch in einer Community die noch sehr traditionell lebte.

Die Himba’s waren ein Traum

Der Besuch des Himba-Dorfes war eines der bisherigen Urlaubs-Highlights und hat uns alle tief beeindruckt. Über 2 Stunden konnten wir mit ihnen verbringen, haben viele Fragen gestellt, viel erklärt bekommen, haben selber aber auch einige Fragen gestellt bekommen.

Hierbei wurden wir herzlich von den Menschen aufgenommen und dank unseres Guides konnten unsere Fragen in Himba übersetzt werden und ihre Fragen hat er dann ins englische für uns übersetzt.

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Die Dorfgemeinschaft besteht aus ca. 35 Kindern, 15 Frauen und ca. 6 Männern. Da die Himba ein Nomadenvolk sind ist die genaue Zahl nicht fest sondern variiert je nachdem wer sich gerade wo aufhält. In dem Dorf leben auch einige Himba-Kinder die keine Eltern mehr haben, werden aber von den dort leben Frauen so mit großgezogen, als wären es ihre eigenen Kinder – absolut beeindruckend.

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Die Einzäunung in der Mitte beheimatet das Vieh, das die Himba besitzen. Aktuell sind es nur Ziegen da die Kühe weiter weg gehütet werden, weil es hier nicht genug Wasser gab und sonst alle gestorben wären.

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Da wir das, was wir dort erlebt haben erst mal in Ruhe verdauen wollen und es nun auch schon wieder spät geworden ist, werde ich im nächsten Eintrag noch einmal ein wenig ausführlicher darüber berichten. Nichts desto trotz möchten wir schon ein paar Bilder einstellen die einen Eindruck von diesen Menschen vermitteln, die höchsten Respekt verdienen weil sich die meisten von ihnen bewusst dagegen entscheiden, so leben zu wollen wie wir (oder eben der “typische” einheimische Namibianer, wenn es diesen denn gibt), Ich kann nur sagen, dass man sich manchmal in Anwesenheit dieser Menschen ziemlich lächerlich vorkommt. Ich selber hatte das Ein oder Andere Mal Angst, dass sie über uns lachen, wenn wir unsere Dummen Fragen stellen (was sie aber mit Sicherheit nicht gemacht haben). Ich bin aber das Gefühl nicht losgeworden dass in Wirklichkeit sie Uns “besucht” haben und nicht wir sie. Es ist ein bisschen so als wenn die Tiere die wir beobachten und denken dass wir über ihnen stehen eigentlich uns beobachten und sich denken, was wir doch für Deppen sind… Dieses Gefühl bin ich dort nicht losgeworden und zwar nicht weil die Himba es mir vermittelt haben, sondern weil ich mir selber im Kreise dieser so bewundernswerten Menschen echt lächerlich vorgekommen bin.

Auf jeden Fall war es eine wunderschöne Erfahrung die wir alle wohl für immer mit uns tragen werden, unser ganze Leben lang.

Und ach ja, die bildhübsche Himba in der Haupthütte, welche uns einige Rituale erklärt hat, hat Thomas erst gefragt, ob er verheiratet ist, dann ob er eine Freundin hat, und hat ihm dann einen Heiratsantrag gemacht…kein Witz…

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Thomas Antwort(en) müsst ihr persönlich bei ihm erfragen Zwinkerndes Smiley

Und wir sind jetzt alle sehr stolze Besitzer von handgefertigtem traditionellen Himba-Schmuck (Lenjas rechte Armband natürlich nicht).

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So, und nun sind wir 8km vor Etosha um uns noch mal zu entspannen und fahren morgen dann mit Thomas für 4 Tage in den Park und hoffen sehr, dass wir viele Tiere sehen werden. Danach muss Thomas leider nach Hause fliegen und wir werden unsere Reisegeschwindigkeit wieder ein bisschen drosseln…

Dann mal bis zum nächsten Eintrag in dem es sicherlich das ein oder andere Himba-Bild noch mal oder mehr geben wird mit ein paar Erklärungen dazu.

Wo sind all die Schiffe hin…

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…in Anlehnung an “Wo sind all die Tiere hin”

Als Beweis, dass wir auch da waren, haben wir Thomas an das Eingangsgate gefesselt und ein Foto von ihm gemacht, wie er verzweifelt versucht sich zu befreien, um dem Todesstreifen an der Küste dann doch noch zu entgehen. Es war erfolglos, er sitzt jetzt auf einem alten Schiffwrack fest Smiley

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Ok, nachdem wir nun in den Nationalpark eingefahren sind und uns mitgeteilt wurde, dass da, wo wir eigentlich campen wollten gar kein Campingplatz mehr ist, haben wir uns auf die Suche nach den Wracks gemacht. Nach etwa 10km kam ein Schild, dass hier wohl ein Wrack liegen sollte da es aber noch früh am Tag war, sind wir weitergefahren in der Hoffnung dass an der Skeleton Coast die bekannt ist für die gestrandeten Schiffe, wohl noch mehr Schiffe liege.

Aber weit gefehlt… die Kilometer ronnen so durch den Tacho aber es kam einfach nichts mehr an Schildern und auch am Strand entlang war nichts mehr zu sehen. Irgendwann haben wir uns dann mit einer alten Diamentenmine zufrieden gegeben und hier unsere Mittagspause verbracht, da alle Hunger hatten und die Mittagszeit mittlerweile eigentlich schon vorbei war. Naja, wenigstens war ein Skelett vorhanden, wenn auch nicht von einem Schiff.

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Die gesamte der Öffentlichkeit zugänglichen weiteren Küsten kam kein einziges weitere Wrack. Von daher müssten wir sagen, dass wir die Skeleton Coast ehr als Enttäuschung empfunden haben, da ausser einem einzigen Wrack und einer Bohrplattform und einer alten Diamentenmine nichts von dem gehalten wurde, was man sich darunter vorstellt.

Naja, wenigstens haben wir dann am Ausgangsgate noch eine Übernachtungsmöglichkeit gefunden, von welcher aus wir einen schönen Ausblick hatten und jede Menge Ruhe, da hier wirklich so gerade garnichts los war. Selbst den Vögeln war langweilig und sie haben sich zu uns auf den Zaun gesetzt, so dass sie ein wenig Unterhaltung hatten.

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Nachdem wir nun die Nase ein wenig voll hatten und versucht haben herauszufinden wo wir die nächsten Nächte schlafen können, weil die Lodge die wir eigentlich ansteuern wollten angeblich geschlossen wurde, haben wir uns trotzdem dorthin auf den Weg gemacht. Die Palmwag Lodge gilt nämlich als eine der schönsten in dieser Ecke und hält auch eine Konzession an einem riesigen Gebiet (5500qkm), in welchem 50 Wüstenelefanten leben. Und wir hatten gehofft auf dieser Lodge dann das Glück zu haben bei einem Gamedrive ein paar wenige Wüstenelefanten zu sehen.

Und unsere Entscheidung zu der Lodge zu fahren die natürlich nicht geschlossen wird, sondern nur den Besitzer gewechselt hat (der Altbesitzer – Wilderness Safaris – gibt offensichtlich aus Böswilligkeit die Auskunft dass die Lodge geschlossen wird), haben wir nicht bereut.

Zwei schöne aber anstrengende Tage…

brachen mit der Ankunft bei der Lodge an. Bei der Ankunft am späten Vormittag haben wir uns relativ zeitnah nach der Möglichkeit nach einem Gamedrive (Evening Drive) am Abend erkundigt. Als ich an die Reception ging und nach der Möglichkeit fragte am nächsten Tag einen Evening Drive zu machen war der Kollege ein wenig komisch. Ja, ob wir den Drive denn nicht heute schon machen wollten, wir sollten auch ein paar Drinks kostenlos bekommen. Und überhaupt, sie hätten da so eine Idee,…

Aber nichts genaues hat der Knilch mir verraten und so habe ich darauf bestanden, den Drive am nächsten Tag zu machen, ansonsten könnten wir es ja auch lassen. Irgendwie kam ich mir ein bisschen veräppelt vor. Als wir dann am frühen Nachmittag am Pool lagen (wie meistens war nicht so viel los und wir waren alleine), kam dann der Manager der Lodge zu uns und fragte uns, ob wir denn nicht vielleicht heute Abend einen Game-Drive machen wollten. Ich dacht mich hauts aus den Schuhen, hatte ich nicht erklärt, dass wir den am nächsten Abend machen wollten?

Aaaaber… der wäre kostenlos, ging es weiter. Weil… der Besitzer hat ja gewechselt und sie müssten ein paar Fotos für den Katalog und das neue Prospekt haben. Und überhaupt gäbe es noch einen schönen Sundowner an einem ganz besonderen Ort mit lecker Knabberkram, Drinks die wir aussuchen könnten und ach ja, das hier ist der Herr Fotograf und in einer Stunde geht es los. Und wenn wir wollten dann konnten wir aus dem morgigen Evening Drive einen Morning Drive machen.

Aha, das hörte sich schon anders an und nach ein paar Überlegungen in unserer Familie haben wir uns dann dazu entschlossen, das Angebot anzunehmen. Der Fotomann hat dann direkt damit begonnen uns im Pool abzulichten und freute sich über ein bisschen Leben auf dieser so wunderschönen Lodge Smiley

Um 3 sind wir dann los mit dem Fotografen, seiner Frau und dem netten Ranger der anfänglich vergeblich versucht hatte mich zu überreden, unseren Drive zu verschieben.

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Der nette Kollege auf der linken Seite, Peter, ist übrigens der Nicht-Überredenkünstler, hat sich aber als exzellenter Kenner der Flora und Fauna mit einem gigantischen Wissensschatz entpuppt – ein intelligenter und hochgebildeter Begleiter, den wir in den 2 Tagen haben sehr schätzen gelernt. Und wie man sieht – der Ausblick den wir geboten bekommen haben, war atemberaubend und es wurde vom Feinsten aufgetischt.

Ach ja, irgendwann seht ihr uns bestimmt in einem Urlaubsprospekt wenn’s um die Palmwag Lodge in Namibia geht Smiley

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Und endlich hatten Sohnemann und Papa mal Zeit einen kühlen Drink in trauter Zweisamkeit zu genießen und dabei die herrliche Landschaft beim Sonnenuntergang zu genießen. Ich bei einem Gläschen gutem Rotwein und Silli bei einem, zur Feier des Tages, Gläschen Cola.

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Am nächsten Morgen ging es dann um 6:30 Uhr los zum Morning-Drive, der eigentlich zwischen 3 und 4 Stunden dauern sollte. Lustig und frohen Mutes sind wir dann alle in den Tag gestartet, im Safari-Wagen.

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Und wir hatten tatsächlich riesiges Glück. Nach einer guten Stunde haben wir ein ganze Giraffen-Rudel gefunden, welches aus mehreren Jungen, Kühen und einem große Bullen bestand. Dieses haben wir dann über sicherlich eine halbe Stunde beobachtet. Da gerade Paarungszeit ist konnten wir beobachten, wie der Bulle ein paar mal versucht hat, einer hübschen Giraffen-Lady nachzustellen, aber dabei nicht ganz erfolgreich war.

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Auch einige andere Tiere, wie hier ein Kudu, konnten wir aus nächster Nähe erleben und haben sehr viel über die Entstehungsgeschichte dieser sehr steinigen Region, ihre Tier und Pflanzenwelt gelernt.

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Die Pflanze, vor der das Kudu hier liegt, ist übrigens für den Menschen tödlich bei Verzehr und es gibt einige Touristen, die eine abgestorbene schon mal zum grillen genutzt haben da sie gutes Grillholz abgibt. Diese 10 Touristen sind alle gestorben weil der Grillrauch das Fleisch vergiftet hat. An dem Ort an dem die Pflanze wächst und auch stirbt wächst für die nächsten 10 Jahre nichts anderes mehr.

Aber für viele Tiere ist die Pflanze eine Hilfe. Elefanten reiben sich an der Pflanze und töten damit ihre Parasiten. Und Kudus z.B. fressen gerne die jungen triebe und entledigen sich somit ihrer Würmer. Echt interessant, was man alles so lernen kann, wenn man einen guten Führer hat. Und da Peter uns offensichtlich unbedingt noch einen Elefanten schenken wollte, wurde aus unserem 3-4 Stunden Drive ein gut 5 Stunden Drive und Mittags kamen wir alle völlig fertig wieder an der Lodge an, hatten aber jede Menge gelernt und viele schöne Tiere beobachten können – aus nächster Nähe.

Ach ja, an unserem Ankunftstag an der Lodge haben wir direkt auf dem Weg zum Campingplatz einen alten Bekannten wieder getroffen, diesmal aber in einer anderen Farbe Smiley

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Wenn ihr das Tierchen nicht erkennen könnt, einfach auf das Foto klicken, dann wirds größer. Auch die Angestellten haben Foto’s mit ihren Handys gemacht, da solch eine Erscheinung ehr Seltenheitswert hat.

So, nun waren diese zwei Tage bei der Palmwag Lodge auch vorüber und wir sind weiter im Kaoko-Feld auf die Suche nach Wüsten-Elefanten gegangen. Der Weg sollte uns eigentlich zur Kowarib Lodge. Bei Warmquelle wollten wir dann, weil Moni und ich das schon aus unserem vorherigen Namibia-Urlaub kannten, unsere Mittagspause verbringen, da wir uns erinnern konnten, dass es hier sehr schön war.

Tja, der Weg dorthin war ein wenig steinig und Moni musste ihr bestes geben, mich bei der steinigen, steilen und kippeligen Einfahrt einzuweisen.

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Aber angekommen konnten wir uns nicht mehr losreißen und haben uns dazu entschieden, hier eine Nacht zu bleiben und den herrlichen Naturpool zu genießen.

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Und wenn wir von Naturpool sprechen, meinen wir das auch so und der Name Warmquelle wird auch in der Realität entsprochen. Wir haben in keinem auch nur annähernd so warmen Pool gebadet bisher. Dabei haben wir dann auch noch eine deutsche Familie kennen gelernt die beruflich für 2,5 Jahre in Namibia ist und in jeder freien Minute durch das südliche Afrika reist. Danach habe ich direkt mal eine EMail an die Namibia Niederlassung meines Arbeitgebers geschrieben, ob das nicht auch für mich möglich wäre. Ich warte noch auf die Antwort Zwinkerndes Smiley

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Von hier aus ging es dann weiter im Damaraland um Elefanten zu suchen und wir wollten eigentlich am Elefant Zonk, gelegen mitten in einem Flussbett im Nichts, übernachten. Da die Anfahrt und die generelle Fahrt in dieser Region aber sehr schwierig ist und es eine Straßen gibt sondern nur ein paar Reifenspuren im Flussbett (so ein Flussbett ist auch schon mal 1km breit), hat sich das ganze ein wenig schwierig gestaltet.

Nachdem wir bei Warmquelle wieder hochgekraxelt waren haben wir uns die 40km aufgemacht um den Eingang in das Flussbett zu finden und an der letzten Tankstelle davor noch mal nachgefragt wo die Einfahrt ist. Sie sollte bei km14 nach der Tankstelle sein und tatsächlich, hier waren auch einige Reifenspuren links in ein Flussbett.

Denen sind wir dann für eine ganze Zeit gefolgt, so ca. 1,5 Stunden. Die Durchschnittsgeschwindigkeit dürfte bei ca. 5-8km/h gelegen haben und wir mussten besonders den Dicken über einige Stunde und ganz schöne Schieflagen manövrieren. Hier mal ein Foto von Thomas aus seinem Wagen in das Flussbett hinein.

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Nachdem wir nun gut 1,5 Stunden in die eine Richtung gefahren waren kam eine Schleife, die an einem kleinen Abhang endete und hier ging es nicht weiter. Naja, haben wir uns wohl verfahren mitten im Niemandsland. Aber wir waren beruhigt – wir waren wohl nicht die Einzigen, da hier einige Reifenspuren waren Smiley

Auf dem Rückweg haben wir uns dann dazu entschlossen, hier dann doch nicht zu übernachten und sind zum nächsten Campingplatz, einer Zwischenstation zum Pocupinecamp, da bekannt ist für die vielen Stachelschweine die abends zum Fressen kommen. Den Kindern hat’s nicht die Laune verdorben.

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