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Über uns

Eine kleine Familie, rheinländischer Abstammung und eigentlich immer gute Laune. Das Leben ist viel zu schade um schlechte Laune zu haben – man könnte sagen, dass das unser Lebensmotto ist. Oder wie die Landy-Fahrer immer so schön sagen:

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Und da Moni und ich (Jürgen) ein großes Interesse an der Welt haben und schon immer gerne gereist sind, haben wir uns nun einen  weiteren Traum erfüllt und nach unserer ersten 6-monatigen Afrikareise mit den Kindern nun in die zweite, einjährige gestartet. In Summe sind Moni und ich nun schon 5 mal dort gewesen und die Länder faszinieren uns immer wieder. Natürlich möchten wir auch noch viele andere Kontinente und Länder bereisen aber irgendwo muss man ja mal anfangen. Und da wir Afrika schon kannten so wie unsere Kinder auch, seit sie 3 und 5 sind, hat es sich einfach angeboten sich diesen Traum noch mal zu erfüllen. Jetzt fragt ihr euch wahrscheinlich – und – wie machen die das mit der Schule? Naja, da unsere Schulbehörde das Bereisen der Welt scheinbar nicht als sinnvolle Bildung betrachtet und wir somit keine Beurlaubung erhalten haben, hat sich Moni mit den Kindern in Deutschland einfach abgemeldet. So einfach ist das (5 Minuten beim Einwohnermeldeamt) – damit sind wir aus der Schulpflicht weil wir keinen Wohnsitz mehr in Deutschland haben und dürfen unseren Kindern einen kleinen Teil der Welt zeigen, um unseren und ihren Horizont (unserer Meinung nach) um Bereiche zu erweitern, die „normale“ Schule nicht im Ansatz bieten kann. In meiner Firma sagt man immer so schön wenn etwas vorgegeben ist – „love it, change it or leave it“. Abfinden konnten wir uns mit dem System nicht, Verändern geht bei dieser alten Verknöchertheit nicht mehr, somit haben wir es verlassen.  Frei nach einem französischen Sprichwort: Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.

Somit haben wir uns wieder auf UNSEREN Weg gemacht und lernen gerade wieder sehr viel über einen Teil der Welt – hautnah, prägend und oft sehr bewegend. Diese Erinnerungen  und Erlebnisse nimmt uns keiner mehr, sie können nicht kaputt gehen, müssen nicht repariert werden, brauchen keine permanenten Updates und wenn wir mal pleite sind, kann auch keiner den Kuckuck draufkleben. Wir sind der festen Überzeugung, dass jeder von uns für sich und wir als Familie extrem viel positives von dieser erneuten Reise für unser Leben mitnehmen werden.

(K)Eine Frage des Geldes

Wir werden ja oft gefragt wie wir uns das leisten können – und es scheint für viele ein Problem zu sein, darüber zu sprechen. Für uns nicht, denn das gehört natürlich mit dazu und wir wollen auch kein Geheimnis oder „oh, jaaaa, hmmm, so genau,…. daraus machen. Wir sind nicht reich und haben nichts geerbt. Moni näht und „handwerkelt“ wunderschöne Sachen (gelernte Erzieherin) um diese auf Dawanda zu verkaufen. Parallel managed sie die ganze Familie – finanziell als auch organisatorisch  (ich krieg immer Herzklabastern wenn es ihr mal nicht gut geht, weil sie alles im Griff hat dabeim und ich immer aufgeschmissen bin wenn ich mal was machen muss, was nichts mit (Hand)Werkeln, IT, Physik oder Psychologie zu tun hat). Ich habe einen normalen Job in der IT als Berater bei einem großen Softwarehersteller und habe mich die letzten 10 Jahre jeglicher Beförderung verweigert  – weil ich lieber mehr Freiheit haben möchte, anstatt mehr Geld. Ich kann mich nicht beklagen was mein Gehalt betrift (können sicherlich die Wenigsten die in der IT arbeiten), aber befinde mich innerhalb meines Unternehmens immer noch auf einem der unteren „Lohnränge“.

Wir leben unser Leben in Deutschland relativ konsumarm. Wir kaufen Kinderklamotten oft zweite Hand, hatten bis vor 4 Jahren keinen Fernseher (und jetzt nur einen sehr kleinen für 250€), Moni fährt ein uraltes kleines Auto, wir haben Handys für unter 100€ (die wir nutzen bis sie auseinander fallen) und verbringen unsere Urlaube da wo es noch sehr ursprünglich und günstig ist. Wir gehen sehr selten essen und tragen unsere Klamotten bis sie Löcher haben die sich nicht mehr flicken lassen (was uns schon manch schrägen Blick beschert hat). Unser Häuschen heizen wir mit 22qm Solar auf dem Dach und einen Scheitholzvergaser im Keller der im Winter 2 mal am Tag, wenn es richtig kalt ist, mit der Hand beschickt werden muss (Heizkosten für unser Haus zwischen 500€ & 600€/Jahr, je nach Temperatur). Sprich – wir investieren unser Geld was wir erarbeiten einfach ein bisschen anders als viele Mitmenschen. Wir stecken es in unsere Reisen. Und es gibt auch andere die das so machen. So haben wir auf der aktuellen Reise ein niederländisches Ehepaar mit 2 Jungs getroffen im Alter unserer Kinder, die auch viele Monate gereist sind. Sie Krankenschwester und er Bäcker… Es geht also auch mit einem guten Durchschnittseinkommen wenn man eben die Prioritäten entsprechend setzt. Wie eben schon erwähnt ist unser gemeinsamer Verdienst von Moni und mir sicherlich gut und es gibt keinen Grund sich zu beklagen, aber von „reich“ sind wir weit weit entfernt. Laut der offiziellen „Schichteinstufung“ (http://www.arm-und-reich.de/verteilung/mittelschicht.html) zählen wir zur „Mitte im engen Sinne“. Also – totaler Durchschnitt… Soviel zu dem Thema – wie kann man sich solche Reisen leisten…

Nun möchten wir uns kurz vorstellen.

Lenja

Lenja ist mittlerweile 10 (2017) und hat die 4. Klasse an der Grundschule erfolgreich abgeschlossen. Sie ist unsere kleine Elfe, oder vielleicht doch ehr Amazone? Smiley Immer zu haben für Abenteuer, Matsch und wilde Spiele. Aber auch Elfenflügel sind gerne genommen.

Präferenz liegt aber klar in den Kletterbäumen, auf der Strickleiter die im Wohnzimmer hängt oder bei den Jungs im Neubaugebiet wenn sie wieder irgendeinen Scheiß machen. Ach ja, Tiere die glibbrig sind wie Frösche, Kröten, Echsen sind heiß geliebt….

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Manchmal wenn man in ihre Augen schaut, weiß man nicht so genau, was gerade in ihrem kleinen süßen Köpfchen alles so vor sich geht….

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Silas

Der kleine Wilde ist nun schon 8 Jahre (mensch vergeht die Zeit schnell). Irgendwie müssen wir sagen dass das “Junge” sein und die Verhaltensweisen die dazu gehören ohne jeglichen erzieherischen Einfluss genetisch vorprogrammiert sind. Vom ersten Tag an gab es nichts tolleres als Autos, Traktoren, Matsche und all das was man einem “typischen” Jungen zuschreibt. Moni und ich hatten uns eigentlich auf die Fahne geschrieben möglichst nicht vorprägend und schon gar nicht in klaren Schubladen denkend zu erziehen. Entweder es ist wirklich genetisch vorgegeben oder wir haben was total falsch gemacht – wir haben die Theorie dass ersteres zutrifft und sind somit entlastet Smiley

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Hier noch auf ein paar älteren Bildern. Mittlerweile ist es schon groß geworden wie ihr bei unseren aktuellen Reiseberichten sehen könnt. Aber eines liebt er noch immer – Fahrzeuge und Technik. Immer wenn sich eine Möglichkeit bietet irgendwo mitzufahren oder etwas zu frickeln – dann ist das Silas Ding. Dann vergisst er sogar schon mal das Süße für das er vorher gefragt hat – und das heißt schon was 🙂

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Moni

Unsere Moni, der ruhende Pol der Familie. Triebfeder hinter den meisten Reisen und stiller Organisator im Hintergrund.

Unbenannt

Sie ist ein Sonnenanbeter, hier bei unseren Freunden in Frankreich, weswegen wir wahrscheinlich auch immer dahin fahren, wo es warm ist und möglichst viel die Sonne scheint Smiley

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Jürgen

Jetzt komm ich. Wie immer der Letzt und der Otzenesser Smiley Eigentlich bin ich für alles zuständig was Technik betrifft. Ich darf mich dann dafür als Belohnung richtig im Gelände und der Matsche austoben. Hier bekommt man dann mal den Kopf frei und lernt in der Regel sehr viele nette Menschen kennen die eine ähnliche weltoffene Einstellung haben wie Moni und ich und der Meinung sind man muss ein bisschen mehr von der Welt sehen als nur die Arbeit und das “typische westliche Leben”. Es gibt so viel zu entdecken und zu erzählen…

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So, das war eine kurze Vorstellung der Reisegruppe welche durch das südliche Afrika auf Tour geht…

Und wer uns in der Zeit mal eine Mail schreiben möchte kann dieses machen an: doellinafrica@hotmail.de Wir werden immer dann wenn wir mal Internet haben und unseren Blog aktualisieren auch die Mails abrufen.

Generell könnt ihr hier auf unseren Seiten viel über das Thema, Fernreise mit Kindern, Langzeitreise mit Kindern, das südliche Afrika, Süd Afrika, Namibia, Botswana, Simbabwe, Sambia und vieles mehr erfahren. Das betrifft auch die Reisevorbereitungen, Budgetkalkulation und weitere Themen rund um die Reise. Dann also mal viel Spaß beim Lesen 🙂

Kontakt

Am einfachsten erreicht ihr uns über unsere EMail-Adresse: doellinafrica@hotmail.de Wenn ihr unbedingt wollt könnt ihr uns auch anschreiben und wir schicken euch dann die aktuelle jeweils länderspezifische Telefonnummer. Über Skype sind wir unter „Family Döll“ oder über unsere EMail-Adresse zu finden…

Datenschutzerklärung: https://doellinafrica.com/datenschutzerklaerung/

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